Corona Impfungen für Kinder ab 5 Jahren

Wir führen in unserer Praxis Impfungen für Kinder ab 5 Jahren mit dem Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer durch.

 

Impfungen für Kinder von 5-11 Jahren werden derzeitig nur beim Vorliegen von Risikofaktoren* empfohlen ( siehe unter Zusatzinformationen weiter unten). Zusätzlich wird die Impfung Kindern und Jugendlichen von 5-11 Jahren empfohlen, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hoher Gefährdung für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht auf einen nicht ausreichenden Schutz nach Impfung besteht (z.B. Menschen unter relevanter immunsuppressiver Therapie). Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden.

 

WICHTIG

 

Wenn Ihr Kind einen Impftermin erhalten hat, lesen Sie unbedingt vorher die unten beigefügten Bögen durch zur Anamnese, Aufklärung und Einverständnis und bringen Sie diese zum Impftermin mit! Eine schriftliche Einverständnis der Eltern ist unabdingbar! Bitte beachten Sie, dass wir keine Impfung ohne Ihre schriftliche Einverständnis für Jugendliche unter 18 Jahren durchführen.

Falls Ihr Kind anderweitig einen Impftermin erhalten hat, sagen sie den bei uns vereinbarten aus Fairnessgründen für andere Impfwillige rechtzeitig ab!

 

Aufklärungsmerkblatt:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile

 

Anamnese und Einwilligung:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

 

 

  

Zusatzinformationen:

 

*Risikofaktoren für schweren Verlauf:

 Adipositas (starkes Übergewicht >97. Perzentile BMI)

▪ angeborene oder erworbene Immundefizienz oder relevante Immunsuppression

▪ angeborene zyanotische Herzfehler (O2-Ruhesättigung < 80 %)

▪ schwere Herzinsuffizienz

▪ schwere pulmonale Hypertonie

▪ chronische Lungenerkrankungen mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion

▪ chronische Niereninsuffizienz

▪ chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen

▪ maligne Tumorerkrankungen („Krebs“)

▪ Trisomie 21 (Down-Syndrom)

▪ syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung

▪ Diabetes mellitus

 

 

Sicherheitsbericht Impfnebenwirkungen vom Paul Ehrlich Institut 23.12.21:

https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/arzneimittelsicherheit.html

 

Zeit Artikel vom 9.12.21 zum Thema Impfung für Kinder von 5-11 JahrenHeißt das jetzt impfen oder nicht?

https://www.zeit.de/gesundheit/2021-12/stiko-empfehlung-corona-impfung-kinder?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F#kann-ich-mein-kind-naechste-woche-nun-impfen-lassen-oder-nicht 

 

Stellungnahme der Dt. Gesellschaft f. Päd. Infektiologie vom 25.11.21:

https://dgpi.de/sarscov2-impfung-bei-5-bis-11-jaerigen-kindern/

 

Übersicht zum Thema Coronainfektion und Impfung bei Kindern bietet folgender Link des ZDF:

https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/corona-risiko-kinder/index.html?s=09

 

Wissenschaftliche Zusammenstellung zum Thema „Kinder und Jugendliche in der COVID-19 Pandemie -Erkrankungsformen, Beitrag zur Infektionsausbreitung sowie Für und Wider einer Impfung“ von Prof. Dr. Marcus Panning und Dr. Roland Elling (beide Universitätsklinikum Freiburg) vom 4.10.21 finden Sie unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=xhRWGQeEzts

 

STIKO aktualisierte COVID-19-Impfempfehlung vom 29.11.21 

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/48_21.pdf?__blob=publicationFile

 

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für pädiatrischen Infektiologie vom 15.9.21 finden Sie hier:

https://dgpi.de/sars-cov-2-risiken-kinder-einfluss-saisonalem-verlauf-virusvarianten-impfeffekt/

 

RKI Facts Kinderimpfungen

 

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Impfung_Kinder_Jugendliche.html#FAQId14993820

 

 

 

 

Frage: Ich habe einen Termin zur Vorsorge meines Säuglings ausgemacht und bin unsicher, ob ich jetzt den Termin wahrnehmen sollte, aus Sorge vor Infektionen?

AntwortWir haben Vorsorgetermine zeitlich und räumlich streng von der Akutsprechstunde getrennt, selbst bei den Vorsorgen und Impfungen sind wir mit Schutzkleidung eingekleidet. Bitte kommen Sie zu den vereinbarten Terminen, da besonders im Säuglingsalter körperliche Störungen manchmal erst im Laufe mehrerer Kontrollen in Erscheinung treten, die gravierende Beeinträchtigungen zur Folge haben können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden. Die Beurteilung der gesunden Entwicklung im frühen Säuglingsalter erfordert viel Erfahrung. Diese einzuschätzen ist manchmal selbst für erfahrene Eltern nicht ganz leicht.

 

Frage: Ich habe Angst meinen Säugling jetzt im Rahmen der Grundimmunisierung impfen zu lassen, weil ich befürchte, dass dadurch sein Immunsystem geschwächt werden könnte.

Antwort: Es gibt keine Hinweise, dass durch die Grundimmunisierungen das Immunsystem geschwächt wird. Im Gegenteil kann durch den Keuchhusten- und den Pneumokokken Bestandteil eine Schwächung der Lunge durch diese Krankheitserreger vermieden werden. So sehen wir nach einer durchgemachten Keuchhusten Infektion oft eine anhaltende über Monate bestehende starke Anfälligkeit der Atemwege. 

 

Sehen Sie hierzu auch die Stellungnahme des Berufsverbandes der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin:

https://www.dakj.de/stellungnahmen/covid-19-impfungen-und-frueherkennungsuntersuchungen/

 

sowie des Robert- Koch- Institutes:

 

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

Frage: Stimmt es, dass Kinder leichtere Verläufe haben?

Antwort: In der Regel ja, Kinder erkanken meist nur leicht, teils auch ohne eindeutige Symptome wie Fieber, Husten oder Halsschmerzen oder Durchfall. Umso wichtiger ist daher trotz fehlender Symptome zunächst das Meiden des Kontaktes zur älteren Risikobevölkerung.

 

 

 

Frage: Welchen Beitrag kann ich/ können wir als Eltern mit unsern Kindern in der Coronakrise leisten?

Antwort: Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Ausscheidung von Tröpfchen ohne genügend Abstand von 1,5 Metern z.B. durch Husten oder Sprechen eine Weiterverbreitung der Infektion fördert.

In unserem Kulturkreis haben wir uns nicht wie in asiatischen Ländern an Abstandsregeln gewöhnt. Daher ist die sinnvollste Maßnahme jedes Einzelnen das Tragen von selbst einfachen Stoff-Gesichtsmasken. Auch Kleinkinder ab einem Jahr gewöhnen sich, wenn ihr Umfeld das vormacht oftmals erstaunlich schnell an das Tragen der Masken. 

Wie Kontaktverbote verlangsamen Masken die Pandemie. Denn auch ohne klare Symptome kann man ansteckend sein.

 

Was können Sie für uns tun? Um bei einem Arztbesuch das Praxisteam und Ärzte zu schützen, sollten Sie wie auch Ihre Kinder in der Praxis einen Mund-Nasen- Schutz tragen. So bekommen wir wir niedergelassenen Ärzte und unser Team eine Art Schutzwall von unseren Patienten. Dies ist wichtig, da professionelle Schutzkleidung knapp ist und wir Ärzte bei der Untersuchung keinen Sicherheitsabstand einhalten können.

 

https://www.zusammengegencorona.de/informieren/masken-mund-nasen-schutz-kann-bei-der-eindaemmung-der-epidemie-hilfreich/

 

Frage: Mein Kindergarten /Schule verlangt ein Attest zum Ausschluß Coronavirus- Infektion oder zur Wiederzulassung. Wie soll ich mich verhalten?

Antwort: Die Konzepte zur Öffnung der Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg, wie sie von der Landesregierung für alle Einrichtungen vorgesehen sind, sehen solche Atteste nur als Elternbestätigung vor.

 

Eltern müssen vor dem ersten Besuch der Einrichtung eine Erklärung abgeben:

 

- dass ihr Kind in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatte,

 - dass ihr Kind sowie die im Hausstand lebenden Personen keine Symptome der

 Krankheit Covid-19 (z.B. Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, erhöhte Temperatur > 38°,

 Husten) aufweisen,

 - dass die Einrichtung umgehend informiert wird, wenn die oben genannten Krankheitsanzeichen

 auftreten,

 - dass ihr Kind bei Auftreten von Krankheitsanzeichen während der Betreuung umgehend

 abgeholt wird.

  

Im Krankheitsfall (Vorgegeben sind folgende Symptome: Husten, Fieber > 38°, Geruchs- oder

Geschmacksverlust) müssen Kinder dann so lange der Einrichtung fernbleiben, bis sie 48 Stunden keine Krankheitssymptome mehr ausweisen.

  

Die Entschuldigung und Bestätigung der Symptomfreiheit erfolgt durch Sie als Eltern.

Weder eine verpflichtende Vorstellung beim Arzt noch ein Attest ist dabei vorgesehen. Als ihr betreuender Kinderarzt berate ich oder mein Team ggf. telefonisch, ob eine Vorstellung aus medizinischen Gründen notwendig ist.

 

Frage: Zunehmend müssen gesunde Kinder oder Jugendliche in Quarantäne aufgrund eines Covid 19 Kontaktes in der Einrichtung oder Schule. Wenn ich als Betreuungsperson nicht zur Arbeit kann, kann ich dann vom Arzt eine Bescheinigung zur Pflege meines kranken Kindes erhalten?

Antwort: Leider können wir, wenn Ihr Kind völlig gesund ist, keine Kindkrank- Bescheinigung für den Arbeitgeber ausstellen. Sie haben aber einen Anspruch auf Entschädigung laut Infektionsschutzgesetz §56. Diesen Antrag können Sie online ausfüllen. Nebenstehend finden Sie den Link hierzu:

https://ifsg-online.de